Die Herausforderung: Diversität, Komplexität und Bildungsinnovation
MBO Amersfoort ist eine umfassende Berufsbildungseinrichtung mit über 8.000 Schülern und 123 Programmen an mehreren Standorten. Die Schüler lernen nicht nur in der Schule, sondern auch in einem umfangreichen Netzwerk von Unternehmen und Organisationen.
Ellen Kieviet-Hoegen Dijkhof, Leiterin Bildung und Entwicklung, erklärt:
„Wir bieten ein breites Spektrum an Programmen an, was auch eine große Prüfungsvielfalt bedeutet. Viele Prüfungen werden von externen Prüfungsanbietern gekauft — zum Beispiel Mathematikprüfungen, die seit langem über Remindo abgewickelt werden. Remindo ist daher fest in der Berufsbildungslandschaft verwurzelt.
Da verschiedene Programme jedoch unterschiedliche Prüfungshersteller verwenden, sind wir mit erheblichen Schwankungen und Fragmentierung konfrontiert. Für die Studierenden ist es wichtig, dass sie sich an einer zentralen Stelle anmelden können, anstatt zwischen den Systemen hin- und herspringen zu müssen. Idealerweise sollten so viele Prüfungen wie möglich über dieselbe Plattform laufen.“
Neben diesen organisatorischen Herausforderungen verfolgt MBO Amersfoort auch wichtige Bildungsinnovationen. Bis 2028 will die Einrichtung vollständig modular aufgebaut sein, sodass die Studierenden ihre Lernwege besser kontrollieren können. Ellen fährt fort:
„Unsere Bildung verändert sich. Die Studierenden müssen in der Lage sein, flexibel zu wählen und Module auf unterschiedliche Weise zu absolvieren. Das erfordert auch einen neuen Bewertungsansatz — zum Beispiel die Arbeit mit Lernergebnissen, die durch Nachweise nachgewiesen werden können. Doch auch wenn sich diese Elemente weiterentwickeln, werden bestimmte standardisierte Tests, wie z. B. die Mathe-Prüfung, bestehen bleiben. Für diese benötigen wir ein zuverlässiges System.“
Gleichzeitig implementiert die Organisation ein neues Studenteninformationssystem (SIS) und gestaltet ihre Prozesse neu. „Es geht nicht nur um Technologie, sondern auch um Kultur. Wir bitten Lehrer und Teams, zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit neue Formen der Bewertung in Betracht zu ziehen. Das ist eine ziemlich große Veränderung.“
Die Lösung: eine einheitliche und benutzerfreundliche Bewertungsplattform
Um sein Prüfungssystem zu modernisieren, entschied sich MBO Amersfoort dafür, seine eigenen Prüfungen in Remindo zu entwickeln und zu verwalten, einer digitalen Bewertungsplattform, die den gesamten Prüfungszyklus unterstützt.
„Wir waren auf der Suche nach einem System, das breit eingesetzt werden kann — für Wissenstests, Matheprüfungen und bald, möglicherweise auch für die neuen Sprachanforderungen. Gleichzeitig musste es ein einheitliches Erscheinungsbild bieten, damit die Schüler nicht ständig zwischen verschiedenen Systemen wechseln mussten.“
Ein Hauptaugenmerk lag auf der Fähigkeit, mit einer zentralen Itembank zu arbeiten. Ellen erklärt:
„Bisher haben wir jedes Mal neue Prüfungen von Grund auf neu erstellt. Das war zeitaufwändig und erhöhte das Fehlerrisiko. Mit Remindo können wir von einer festen Artikelbank aus arbeiten — das heißt, wir können Fragen wiederverwenden und Varianten generieren. Jeder Student erhält immer noch eine eigene Prüfung, aber für uns spart das Zeit und verbessert die Qualität.“
Die Implementierung verlief reibungslos.
„Das Remindo-Supportteam war fantastisch — leicht erreichbar, hilfsbereit und wirklich kooperativ. Die Lehrer haben das System schnell übernommen. Man merkt, dass dahinter echtes pädagogisches Fachwissen steckt, und das schafft Vertrauen.“
Das Ergebnis: mehr Kontrolle, Standardisierung und Innovationskraft
Die Einführung von Remindo hat MBO Amersfoort mehr Kontrolle und Einheitlichkeit innerhalb seiner Prüfungsorganisation gegeben. Dies gibt den Studierenden nicht nur Sicherheit und Klarheit, sondern gewährleistet auch standardisierte und transparente Testprozesse.
Die Qualität und Zuverlässigkeit der Untersuchungen haben sich ebenfalls verbessert. Bei Prüfungen in Papierform war eine Analyse kaum möglich; in Remindo können Ergebnisse und Fragen gründlich ausgewertet werden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung, was zu faireren und zuverlässigeren Bewertungen führt.
Die Zusammenarbeit bei der Umsetzung hat auch einen kulturellen Wandel ausgelöst. Die Teams sind sich der Bedeutung einer starken Prozessgestaltung von Anfang an bewusster geworden. Ellen vergleicht es mit Kochen:
„Du musst dein Rezept haben, bevor du anfängst — sonst funktioniert es nicht. Das Gleiche gilt für ein System wie Remindo: Müll rein, Müll raus.“
Die Plattform ermutigt die Organisation, gemeinsam darüber nachzudenken, wie die Bewertungen strukturiert sind, und legt so eine solide Grundlage für die Zukunft.
Für MBO Amersfoort ist Remindo mehr als nur ein praktisches Tool — es ist ein Eckpfeiler für die kommenden Jahre. Die Plattform macht Prüfungen einheitlicher und effizienter und schafft gleichzeitig Raum für Bildungsinnovationen und erleichtert den Übergang zum modularen Lernen. Ellen kommt zu dem Schluss:
„Egal, wie sich die Bildung entwickelt, Prüfungen werden immer bleiben — und in dieser Hinsicht wird Remindo auch weiterhin unsere vertrauenswürdige Grundlage sein.“


