Wenn Sie schon einmal einen Stapel offener Fragen benotet haben, wissen Sie, wie zeitaufwändig und fehleranfällig der Prozess sein kann. Sie müssen ständig auf Seiten mit Antworten und ein Benotungsmodell verweisen und die Ergebnisse manuell übertragen — das ist ein vertrautes Ritual. Zum Glück bietet die digitale Benotung eine Alternative, die nicht nur die Effizienz erhöht, sondern auch die Objektivität der Bewertungen erhöht.
Effizienter arbeiten, weniger Fehler machen
Die digitale Bewertung vereint alles, was Sie brauchen, auf einem Bildschirm. Sie sehen die Antwort des Bewerbers direkt neben dem Benotungsmodell, sodass Sie nicht mehr zwischen den Dokumenten wechseln müssen. Sobald Sie Punkte vergeben haben, verarbeitet das System diese automatisch zum Endergebnis.
Dank der Integration mit den Student Information Systems (SIS) synchronisiert das System die Ergebnisse sofort, sodass keine Excel-Tabellen oder manuellen Berechnungen erforderlich sind. Sie sparen Zeit und reduzieren das Risiko menschlicher Fehler.
Darüber hinaus macht die digitale Bewertung den Prozess sicherer und einfacher zu handhaben. Prüfer melden sich mit persönlichen Konten an und greifen nur auf die Prüfungen zu, die ihnen zugewiesen wurden. Sie müssen keine Papierkopien mehr verteilen, die verloren gehen oder in die falschen Hände geraten könnten.
Ein weiterer Vorteil ist, dass mehrere Prüfer gleichzeitig benoten können. In der Vergangenheit musste ein Lehrer warten, bis ein anderer fertig war, aber jetzt können mehrere Prüfer dieselbe Prüfung parallel wiederholen. Dies ermöglicht kürzere Bearbeitungszeiten und beschleunigt das Feedback der Schüler.
Größere Objektivität bei der Bewertung
Neben der Effizienz bietet die digitale Bewertung eine höhere Objektivität. Die Prüfer können fairer und einheitlicher bewerten und so sicherstellen, dass jeder Student nach den gleichen Standards bewertet wird.
Fragen können mehrere Benotungskriterien enthalten. Prüfer schätzen nicht mehr, wie viele Punkte eine Antwort „ungefähr wert“ ist, sondern bewerten jedes Kriterium einzeln. Das System führt die Prüfer Schritt für Schritt durch den Benotungsprozess und basiert auf vordefinierten Standards.
Die Digitalisierung macht auch die anonyme Benotung einfach. Die Namen der Studierenden bleiben verborgen, bis die gesamte Benotung abgeschlossen ist, wodurch (unbewusste) Vorurteile aufgrund von Vertrautheit vermieden werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Prüfer pro Frage und nicht pro Schüler bewerten. Dies verringert die Versuchung, eine schwache Antwort an anderer Stelle zu kompensieren. Die Prüfer bewerten jede Frage nach ihren eigenen Vorzügen. Wenn mehrere Studierende denselben Fehler machen, können die Prüfer schnell und einheitlich identisches Feedback geben.
Schließlich können sich die Institutionen dafür entscheiden, das Feedback und die Ergebnisse der Gutachter voreinander zu verbergen. Dies ermöglicht eine völlig unabhängige Benotung — ideal, um das Vier-Augen-Prinzip umzusetzen oder Objektivität zu gewährleisten, wenn es darauf ankommt.
Ein Schritt in Richtung Qualität
Für viele Bildungseinrichtungen bedeutet die digitale Benotung mehr als nur ein technologisches Upgrade; sie bedeutet auch eine signifikante Veränderung in der Art und Weise, wie Schüler bewertet werden. Sie bringt Ruhe in die Prüfungszeiten, reduziert die manuelle Arbeit und ermöglicht es den Lehrern, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist: den Inhalt der Prüfung und die Qualität der Bewertung.
Als Bildungsspezialist sehe ich die Auswirkungen aus erster Hand. Institutionen, die diesen Übergang vollziehen, sparen nicht nur Zeit, sondern stärken auch das Vertrauen in ihren Bewertungsprozess. Professionalität, Sicherheit und Transparenz werden einfacher. Letztlich profitiert jeder Student.

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